Sie beabsichtigen, ein Haus oder eine Wohnung in Berlin zu kaufen? Achtung: Kostenfalle!

Sie haben die Absicht, sich eine Wohnung oder ein Haus in Berlin zu kaufen?

Schön, aber dabei dürfen Sie sich keine Fehler erlauben - und auf oft versteckte Kostenfallen achten, die den Kaufpreis erhöhen können.

Wer sich eine Wohnung oder ein Haus in Berlin kaufen möchte, trifft schon früh auf erste Finanzfallen. Denn die Kosten beim Erwerb des Eigenheims hören keineswegs beim Kaufpreis auf. Finanzierungsexperten rechnen vor, dass Käufer noch einmal rund zehn Prozent des Grundpreises für Nebenkosten einkalkulieren müssen. Dazu zählen stets die Grunderwerbssteuer, Grundbucheintragungen sowie Notar- und eventuell Maklergebühren - Letztere fallen mit gut sechs Prozent des Kaufpreises besonders ins Gewicht. Die Grunderwerbsteuer variiert von Bundesland zu Bundesland zwischen 4,5 und 5,5 Prozent des Kaufpreises, in Berlin und Brandenburg 5 %.


Haus kaufen:

Vorsicht bei Altbauten

Speziell bei älteren Objekten können Sanierungen und Renovierungen teuer werden. Die Energieeinsparverordnung sieht zahlreiche Veränderungen für ältere Gebäude vor. Im schlimmsten Fall müssen Sie nach dem Haus- oder Wohnungskauf Dämmung, Fenster und die Heizungsanlage erneuern. Prüfen sie also genau, welche Erneuerungen auf Sie zukommen könnten - und zwar bevor Sie die Wohnung oder das Haus kaufen. Holen Sie sich im Zweifel einen Experten hinzu.


Schlüsselfertig:

Ein dehnbarer Begriff

Wenn Sie neu bauen, sollten Sie den Bauvertrag ganz genau auf versteckte Kosten prüfen. Auch hier kann es in bestimmten Fällen nicht schaden, einen Spezialisten hinzuzuziehen. Hauptproblem ist hierbei die Definition des Begriffs "schlüsselfertig", den viele Anbieter unterschiedlich auslegen. Wer nicht aufpasst, bezahlt zum Beispiel die Stromkosten, die während des Baues anfallen, oder die Kosten für das Deponieren des Kelleraushubs.

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